Aktuelles

Zur aktuellen Diskussion um das Bürgergeld

Das DIW Berlin (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung) ist seit 1925 eines der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute in Deutschland. Der Präsident des DIW, Marcel Fratzscher, hat einen tollen Beitrag veröffentlicht gegen die von der CDU/CSU zum Bürgergeld aktuell verbreiteten Lügen.

Die falschen Behauptungen über das Bürgergeld sind gefährlich

Einige Kritiker des Bürgergelds schüren eine Neiddebatte und haben teilweise ein deprimierendes Menschenbild. Drei Missverständnisse befeuern den Streit.

Der Streit um das Bürgergeld spaltet das Land. Die Diskussion wird jedoch mit vielen falschen Informationen oder fragwürdigen Behauptungen geführt. Schlimmer noch: Einige Politikerinnen und Politiker scheinen bewusst die Diskussion zu emotionalisieren und tragen letztlich einen politischen Machtkampf auf dem Rücken der schwächsten Mitglieder der Gesellschaft aus. Dies ist problematisch, da es die soziale Polarisierung weiter verschärft, eine emotionale Neiddebatte schürt und von den tatsächlichen Problemen ablenkt. Mehr auf der Seite des DIW: https://t1p.de/zo0bw

 

EXPLODIERENDE HEIZKOSTEN

Energiekrise – Energiehilfe

Ihre Möglichkeiten zur Kostenübernahme für Heizkosten

 

Sie beziehen Leistungen nach dem SGB II (Hartz IV), Sozialhilfe, Grundsicherung im Alter und Erwerbsminderungsrente, Asylbewerberleistung?

Grundsätzlich besteht für Sie ein Anspruch auf Übernahme der Unterkunfts- und Heizungskosten in tatsächlicher Höhe. Nachzahlungen aus Heizkostenab-rechnungen und höhere Abschläge für Heizkosten oder für Brennstoff-beschaffung werden in der Regel übernommen. Reichen Sie die Abrechnung oder die Mitteilung über die Abschlagshöhe beim Jobcenter ein dem und beantragen die Übernahme der Kosten. Sollte Ihr Antrag abgelehnt werden, wenden Sie sich bitte an uns.

Auch Erwerbstätige mit geringen Einkommen sowie Leute, die Wohngeld oder Kinderzuschlag beziehen, können ggf. (anteilig) auf Übernahme von Heizkostenabrechnungen oder bei einmalig anfallenden Kosten zur Brennstoffbeschaffung erhalten. Wenn Sie diesen Bedarf nicht durch Ihr Einkommen decken können, besteht für diesen Monat ein Anspruch auf aufstockende Leistungen nach dem SGB II.

Für Rentnerinnen ist das Landratsamt (Sozialamt) zuständig.

Für Arbeitslose, die Arbeitslosengeld I erhalten und Menschen die im Bezug von Krankgeld sind, können beim Jobcenter Energiehilfe beantragen, wenn die Kosten auf Energie in den Monat ansteigen, indem sie anfallen.

Wichtig: der Antrag muss in dem Monat gestellt werden indem die Zahlung fällig wird. Bei späterer Einreichung der Rechnung erlischt der Anspruch.

Bei steigenden Abschlagszahlungen haben Sie möglicherweise auch einen laufenden Anspruch auf aufstockende Leistungen.

Schüler, Studenten und Auszubildende können vom Jobcenter aufstockende Leistungen erhalten, sofern sie bedürftig werden aufgrund steigender Energiekosten. Für Studierende gilt wie bei den Azubis und Schülern die Härtefallregelung.

Ausführliche Informationen finden Sie unter: www.energie-hilfe.org

Wenn Sie weitere Hilfe benötigen beraten wir Sie gerne. Beratungen bei uns bitte mit vorheriger telefonischer Terminvereinbarung unter 07141 - 901232

Werkausstellung - Kreatives aus einem Kunstkurs für Langzeitarbeitslose

Je länger die Zeit der Arbeitslosigkeit dauert, je mehr Erwerbslose
erfahren müssen, dass sie trotz vielfacher Bewerbungen
keine Arbeit bekommen, umso mehr nimmt die Perspektivlosigkeit
und Hoffnungslosigkeit zu. Um aus diesem „Hamsterrad“
einmal zu entweichen, hat das Arbeitslosenzentrum
Ludwigsburg einen Kunstkurs durchgeführt. Die entstandenen
Werke werden am 21. Oktober 2022 vorgestellt und können
bis 3. Dezember 2022 im Kulturzentrum Ludwigsburg besichtigt werden.

VERNISSAGE, FREITAG, 21.10.2022, 19 UHR
Kulturzentrum, Foyer, Wilhelmstraße 9/1, Ludwigsburg

Hier die Dokumentation über den Kustkurs für Langzeitarbeitslose:

Dokumentaion Kunstkurs für Langzeitarbei
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Bürgergeld: Für eine armutsfeste und repressionsfreie Grundsicherung

Die Existenzangst wächst – es droht massive Verarmung

Ob bei den Lebensmitteln, den Energiekosten, der Miete oder anderen Ausgabeposten: Die Preise steigen in hohem Tempo. Besonders für diejenigen, die schon vor der Krise finanziell nicht über die Runden gekommen sind, prekär Beschäftigte, arme Rentner*innen und Bezieher*innen von Grundsicherungsleistungen, ist die Aussicht auf Herbst und Winter äußerst düster. Viele Menschen fürchten, bald ganz ohne Heizung und Strom dazustehen oder am Ende des Monats hungern zu müssen. Die bisher von der Bundesregierung geplanten Entlastungen ändern daran wenig, sie sind völlig unzureichend. Den größten Anteil beim jüngsten Entlastungspaket hat zudem die geplante Steuerentlastung, von der der Chefarzt achtmal so stark profitiert wie die Kassiererin.

 

Wir fordern eine armutsfeste und repressionsfreie Grundsicherung

Das geplante „Bürgergeld“ setzt trotz kleiner Verbesserungen Hartz IV als System der Verarmung und der Angst weiter fort. Daran ändert auch die zum 1.1.2023 angekündigte Anpassung der Regelsätze an die Inflation der letzten Monate wenig. 502 statt 449 Euro für eine alleinstehende Person sollen die Menschen in der Grundsicherung über den Monat bringen. Doch das ist bei weitem nicht genug. Die Anpassung kommt viel zu spät und geht von einem kleingerechneten Ausgangswert aus, der schon jetzt nicht zum Leben reicht. Auf den Tag gerechnet stehen Betroffenen so höchstens rund 5,12 Euro zu – wenn das Jobcenter nicht schon etwas davon für ein vorheriges Darlehen o. ä. aufrechnet. Von den fünf Euro am Tag sollen dann Lebensmittel, Strom, Kleidung, Schuhe, Anschaffung von Möbeln, und vieles andere bezahlt werden. Dass das reicht, glauben offenbar nicht einmal die Leitungen der Jobcenter mehr, die von NRW haben schon Anfang 2022 in einem offenen Brief eine sofortige Erhöhung der Regelsätze um 100 Euro verlangt!

 

Wir fordern konkret:

  •  Die Regelsätze müssen auf mindestens 678 Euro ab 2023 erhöht werden. Bis dahin ist ein sofortiger monatlicher Zuschlag von mindestens 150 Euro notwendig.
  • Der Strom muss zusätzlich zum Regelsatz übernommen werden.
  • Bei massiven Preissteigerungen muss der Regelsatz zügig angeglichen werden.
  • Die Wohnkosten einschließlich Heizkosten müssen für alle Grundsicherungsempfänger*innen vollständig in tatsächlicher Höhe übernommen werden.
  • Der Regelsatz soll das Existenzminimum sichern und Teilhabe ermöglichen. Leistungskürzungen wie zum Beispiel Sanktionen müssen deshalb ausgeschlossen werden.

Stromspar-Check

 Drastischer Anstieg der Energiekosten -
der Stromspar-Check hilft

 

Bei stark steigenden Energiepreisen brauchen Arbeitslose und geringverdienende Menschen in Deutschland praktische Unterstützung.

 

Der Krieg in der Ukraine treibt die Energiepreise noch weiter in die Höhe. Menschen mit geringem Einkommen stellt das noch mehr als zuvor vor existenzielle Probleme. Der Anteil für Strom und die elektrische Warmwasserbereitung reicht im Hartz-IV-Regelsatz schon lange nicht mehr aus. Viele Arbeitslose, Alleinerziehende, Sozialhilfebezieher/innen und auch Rentnerinnen und Rentner fürchten sich vor hohen Nachzahlungen oder Energiesperren.

 

Diese Menschen in ganz Deutschland darf man nicht im Dunkeln und Kalten sitzen lassen. Der Stromspar-Check bietet eine kostenlose Energiesparberatung, die schnell und ganz konkret hilft. Nutzen Sie das kostenfreie* Beratungsangebot und senken Sie Ihre Energiekosten deutlich! Ganz nebenbei leisten Sie auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

 

Geschulte Stromsparhelfer der Ludwigsburger Energie-Agentur LEA kommen zu Ihnen in die Haushalte, prüfen Ihre Beleuchtung, messen die Verbrauchswerte Ihrer elektronischen Geräte und den Durchfluss der Wasserhähne.

 

Bei einem zweiten Besuch erhalten Sie einen Bericht mit hilfreichen Informationen zum Energie- und Wassersparen. Die Stromsparhelfer erläutern die einzelnen Positionen und bauen gratis je nach Kundenwunsch Energie- und Wassersparartikel im Wert von bis zu 70 Euro ein. Sollte der Kühlschrank schon über 10 Jahre alt sein ist eine deutliche Energieeinsparung durch ein Neugerät möglich. Der Austausch gegen ein energieeffizientes Neugerät wird mit 100 Euro bezuschusst.

Mehr Infos und Anmeldung unter https://www.lea-lb.de/ssc  oder 07141/68893-024.

 

* Der Stromspar-Check ist für Bezieher von ALG II („Hartz IV“, inkl. Aufstockung), Grundsicherung, Sozialhilfe, Wohngeld, Kinderzuschlag, niedriger Rente und Einkommen unterhalb der Pfändungsgrenze kostenlos!

Ludwigsburger Kreiszeitung berichtet über das Arbeitslosenzentrum

Mit der Überschrift „Man muss sehr, sehr hartnäckig sein“ berichtet die Ludwigsburger Kreiszeitung am 08.07.2020 über unser Arbeitslosenzentrum.

Hier der Artikel:

2020-07-08_LKZ_Artikel-ALZ.pdf
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Ämterbegleitung - ein Service des Arbeitslosenzentrums

Das Arbeitslosenzentrum Ludwigsburg e.V. bietet für Arbeitslose (Arbeitslosengeld-I- und Arbeitslosengeld-II-Empfänger/innen und Aufstocker/innen) eine kostenlose, ehrenamtliche Begleitung bei Vorsprachen und Besuchen im Jobcenter und in der Agentur für Arbeit in Ludwigsburg an. hier weiterlesen...

"S `Zentrumsblättle" - unsere Mitgliederzeitung

Unser aktuelles Zentrumsblättle:

2022-45 Blättle Juli 2022.pdf
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Dokumentation Kunstkurs für Langzeitarbeitslose des Arbeitslosenzentrums Ludwigsburg e.V.

2022-10 Dokumentation Kunstkurs für Lang
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